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Marienheilgarten

Neben der Wallfahrtskirche Großgmain und im Angesicht des mythischen Untersberges befindet sich im Salzburgischen ein Natur-Kunst Garten, der Natur und Philosophie, Religion und Mythologie, Astrologie und Numerologie zu einer ganzheitlichen-holistischen Weltsicht verbindet.

Inmitten eines Kreises aus Blumen und Kräutern, die nach dem Horoskop des Einweihungsdatums am 15.08.2001 um 10 Uhr 30 angeordnet sind, steht eine Statue der Sophia-Maria, ein Novum in der Kunst und Theologie des Abendlandes. Sie ist nach der Heiligen Schrift die Weltseele, die Mutter der ganzen Schöpfung, die in Maria Mensch geworden ist. Sie verkörpert die Einheit durch Liebe, das weibliche Prinzip.

 

Marienbrunnen

Unsere Erde wird in der Bibel immer als schöpferische weibliche Kraft verstanden, als lebendiger Organismus, der Pflanzen, Früchte und Tiere hervorbringt, der in sich selbst einen Wert hat und nicht erst als Konsumartikel der Menschen seine Bedeutung erhält.

Die ganze Schöpfung ist beseelt und die Bibel spricht von Sophia, der personifizierten Weisheit Gottes und Weltseele, die in Maria Mensch geworden und als Mutter der ganzen Schöpfung Künderin eines neuen, ganzheitlichen Bewusstseins ist. Nur eine kosmische Religiosität, die die Welt als Geschöpf Gottes achtet, wird eine echte Erneuerung bringen.

Ist die Welt der Leib und das Kleid dieser Weltseele, unserer Maria-Sophia, können wir uns geborgen fühlen auf unserer Erde. Dann werden gerade gläubige Menschen ehrfurchtsvoll auf ihr leben, die Schöpfung achten und schätzen und zu einem mitfühlenden Naturverständnis kommen.