Der Untersberg
Ein Wanderer auf der Suche nach der vergangenen Zeit, findet in Grossgmain und seiner Umgebung Orte der Kraft, die noch geladen sind mit Magie, Mythos und Glaube. Die Ortschaft Grossgmain liegt am Fuße des sagenumwobenen Untersberges, an dem im Mittelalter mit dem Namen Karls des Großen die Römische Kaiseridee festgemacht wurde und der heute noch von Dalai Lama als der magische Berg Mitteleuropas bezeichnet wird. Neben dutzenden Sagen, die sich um Karl den Großen ranken, gibt es Erzählungen von den Untersbergkirchen, in denen zu mitternächtlicher Stunde Hochämter gefeiert werden und die auch heute immer wiederkehrenden Berichte von den Höhlen, in denen die Zeit stillsteht, von Plätzen, die müde Menschen energetisch aufladen und von Quellen die Heilung spenden.
Nahe der Stadt Salzburg, am nördlichen Hangfuß des Untersberges, findet sich einer der Naturschätze des Landes Salzburg - das etwa 190 ha große Natura 2000-Gebiet„Untersberg-Vorland".
Die steil ansteigenden Flanken des Untersberges bilden im Süden des Gebietes die markante Kulisse. Nach Norden hin geht es offen in die ebene Tallandschaft von Salzach und Saalach im Salzburger Becken über.
Das Gebiet ist geprägt durch die traditionelle land- und forstwirtschaftliche Nutzung. Es entstand eine kleinteilige, abwechslungsreiche, teils parkartige Wiesenlandschaft - ein Mosaik aus Streuwiesen, Futterwiesen, kleinen Bächen und Feldgehölzen. Im Umfeld des Salzburger Freilichtmuseums bis zum Untersberg finden sich aber auch großflächige, geschlossene Wälder. Diese Vielfalt im Gebiet bietet Lebensraum für zahlreiche selten gewordene Schmetterlinge.






